Dinkelsbühl im Wandel: Zwischen Geschichte und Zukunft

Shownotes

In dieser Folge spreche ich mit Bernd Lindörfer, einem leidenschaftlichen Gästeführer und engagierten Kommunalpolitiker aus Dinkelsbühl. Wir tauchen ein in die faszinierende Stadtgeschichte, erleben, wie historische Führungen lebendig werden, und erfahren, was es heißt, in die Rolle eines Söldners aus dem Dreißigjährigen Krieg zu schlüpfen. Bernd gibt spannende Einblicke in die Herausforderungen und Chancen des Tourismus, die Bedeutung sozialer Projekte und seine Motivation, sich politisch einzubringen. Gemeinsam diskutieren wir, wie sich Dinkelsbühl zwischen Tradition und Moderne weiterentwickelt und was sich Bernd für die Zukunft seiner Heimatstadt wünscht. Wenn ihr wissen wollt, wie echtes Engagement aussieht und wie eine Stadt ihre Identität bewahrt, dann hört unbedingt rein!

Dinkelsbühl

https://www.dinkelsbuehl.de/

Peter Hagendorf

https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Hagendorf

Dreißigjähriger Krieg

https://de.wikipedia.org/wiki/Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg

CSU Dinkelsbühl

https://www.csu-dinkelsbuehl.de/

Haus der Geschichte Dinkelsbühl

https://www.dinkelsbuehl.de/de/tourismus/sehenswuerdigkeiten/haus-der-geschichte-im-spitalhof

Stadtführungen Dinkelsbühl

https://www.dinkelsbuehl.de/de/tourismus/stadtfuehrungen

Deutsche Telekom

https://www.telekom.com/de

Campus Dinkelsbühl (Schul- und Sportcampus)

https://www.dinkelsbuehl.de/de/leben-arbeiten/bildung/schulen

Kino Dinkelsbühl

https://www.cineplex.de/dinkelsbuehl/

Gnadenkapelle Dinkelsbühl

https://www.dinkelsbuehl.de/de/tourismus/sehenswuerdigkeiten/gnadenkapelle

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00:00:03: Ja, ja, ja, hier ist wieder rund um den Hesselberg und wir haben heute einen Gast hier im Studio und der ist auch auf dem Hesselberg schon gewesen und macht ganz viel hier in der Region.

00:00:17: Es ist der Bernd Linddörfer, Bernd, du bist Gästeführer, du bist bei der Telekom, du bist eigentlich ein wahnsinnig engagierter Mensch.

00:00:26: Erzähl doch unseren Zuschauern und den Zuhörern, die kommen erst später.

00:00:30: Aber unseren Zuhörern, wie kommt es dazu, dass du so engagiert bist?

00:00:35: Und herzlich willkommen bei uns im Studio.

00:00:39: Danke Helmut, schön, dass ich hier sein kann.

00:00:41: Mein Name ist Bernd Lündorf, du hast es erwähnt.

00:00:43: Ich bin dreiundfünfzig Jahre alt und bin in Dinkelspül geboren.

00:00:46: Und Dinkelspül ist meine Heimatstadt, die es nicht besser sein kann.

00:00:51: Ich bin hier Gästeführer seit zweiundzigsebzehn.

00:00:54: Und ja, sehr engagiert hier in Dinkelspül unterwegs, auch kommunalpolitisch seit Neuesten.

00:01:00: Also ich bin auf der Stadtratsliste der CSU, auf Liste und Platz siebzehn.

00:01:04: Und ich will die Stadtentwicklung zukünftig gern mitgestalten.

00:01:08: Okay, und was macht ein Gästeführer?

00:01:10: Was macht

00:01:11: der?

00:01:11: Ja, Gästeführer bei der Stadt Dinkelspül.

00:01:14: Wir sind tatsächlich fünfzig Gästeführer fast, die hier zu Dinkelspül tätig sind.

00:01:18: Wir haben ja über dreitausend Gruppen im Jahr, die wir führen.

00:01:23: Da sind wir alle nebenberuflich angestellt.

00:01:26: Keinen hauptberuflichen Gästeführer haben wir nicht.

00:01:29: Und wir machen das eigentlich in der Freizeit.

00:01:30: Und die allermeisten Gästeführer machen es auch nicht, wie ich im Geld, sondern aus Überzeugung für unsere Stadt.

00:01:36: Und ich mache das seit zweizig-seventeen und habe die Stadt vorher schon geliebt.

00:01:40: Aber wenn man so was macht und dann auch erkennt, wie toll diese Stadt alles ineinander fließt, es ist einfach ein ganz tolles Erlebnis für unsere Besuche.

00:01:52: Und darum haben wir natürlich auch einen stetigen Zuwachs der Touristenzahlen.

00:01:56: Seit zehnt zwanzig siebzehn, kann man mich noch erinnern, da hatten wir bei einer Stadtführung, die so eine Stunde dauert.

00:02:02: Wenn man siebzehn Personen hatte, dann war die Führung groß.

00:02:07: Mittlerweile an den Wochenenden haben wir zwei Gästeführer bis fünfundzwanzig.

00:02:12: Ist das machbar?

00:02:13: Und ab fünfundzwanzig wird es schon schwierig.

00:02:15: Da hatten wir dann zwei Gästeführer, dann teilt man dann die Gruppen auf und der Zuspruch ist umgebrochen.

00:02:20: Toll.

00:02:22: Jetzt bist du ja der Bernd Lindorfer, Gästeführer, aber da gibt es auch noch den Peter Hagendorff, was ist denn der Unterschied, der ist auch Gästeführer.

00:02:30: Ja, also ich flüpf in die Rolle des Peter Hagendorff.

00:02:33: Der Peter Hagendorff war ein Söldner, ein dreißigjährigen Krieg, der ein Tagebuch uns hinterlassen hat, das erst in der Nr.

00:02:41: und Nr.

00:02:42: und Achtzig entdeckt wurde.

00:02:44: Und das ist tatsächlich das einzige Zeugnis eines einfachen Söldners aus dieser Zeit.

00:02:51: Und dieser Söldner, der war auch siebenmal in Dinkelspül.

00:02:55: Er wird auch im Haus der Geschichte seine Geschichte ein bisschen erzählt.

00:02:59: Und in die Rolle schlüpfe ich.

00:03:00: Wir haben ja auch Führungen, die in Gewandungen geführt werden, die sagen Geschichtenführung oder Schauspielführung, in meinem Fall die von Peter Hagendorf.

00:03:10: Und ja, das macht auch mal Spaß, ein bisschen Schauspieler ständig zu sein.

00:03:14: Was machst du denn da als Schauspieler?

00:03:16: Ja, ich schlüpfe in die Rolle und erzähle die Stadtgeschichte.

00:03:20: Aus seiner Sicht ist natürlich dann sehr stark auf's siebzehnte Hundert ausgeprägt, aber die Gäste wollen ja nicht nur... Geschichte des dreißigjährigen Krieges hören, sondern die ganze Stadtgeschichte.

00:03:34: Das macht man einfach so eine Rolle heraus.

00:03:36: Okay.

00:03:37: Gut.

00:03:37: Die anderen, die das auch machen, die Gästeführer sind, das sind dann Männer, Frauen oder nur Männer oder nur Frauen?

00:03:44: Nur einen komplett gemischt, auch wie Männer.

00:03:47: Die Frauen, wenn gewandt sind, die sind dann in der Rolle eine Margit Änderin beispielsweise.

00:03:53: Ja, der Lohnz ist ja richtig mal so was bei euch mitzumachen.

00:03:56: Ja, sicherlich.

00:03:57: Die Homepage gibt's sehr.

00:03:58: Wir haben sehr, sehr viele Gruppenführungen.

00:04:00: Natürlich kann man auch einzeln kommen.

00:04:02: Wir haben Themenführungen jeden Samstag um fünfzehn Uhr, fünfzehn, dreißig.

00:04:07: Also einfach mal reinschauen und die entsprechenden Angebote annehmen.

00:04:11: Aber du hast ja auch diese Stadtführung gemacht.

00:04:14: Du hast jetzt drei, glaube ich, die Nächste, ist am zweizehnzehnten Februar.

00:04:18: Und du hast davor schon einen, zwei, einer gemacht.

00:04:22: oder erzählen mal bitte.

00:04:24: Da geht's, Dinkelspül wächst, das ist mir schon lang mal vorgeschwebt, dass ich so ein eigenes Format ein bisschen mache, dass auch soziale Sachen zugutekommt.

00:04:40: Bei der ersten Führung ging's um das Campus, Schul- und Sportcampus in Dinkelspül, dass man auch mal zeigen kann, was bei uns die letzten Jahre, was sagen Jahrzehnte entstanden ist.

00:04:53: Der Abschluss dieser Führung durch den Schul- und Sportcampus war dann die Bowling.

00:04:57: Das Bowling-Sender, das neue eröffnet hat, einen Tag danach.

00:05:01: Und das Kino, das leider noch eine Baustelle ist, das wollten wir auch im Dezember eröffnen, hat nicht ganz geklappt.

00:05:07: Es kommt jetzt dann im ersten Quadrat.

00:05:10: Ich denke, mein Metz wird es dann hoffentlich soweit sein, dass wir das Kino auch in Betrieb nehmen.

00:05:14: Und da haben wir dann auch natürlich freiwillige Spenden gesammelt.

00:05:19: Diesen Spendenerlös haben wir an die FLZ gespendet, an diese Adventsaktion, bei dem wir am neunundzwanzigsten elften die Führung.

00:05:27: Und das kam der kleinen Kehara zugute, die an einen Gehöndtumor leidet.

00:05:31: Und da ging es darum, um ein bisschen finanziell zu unterstützen.

00:05:35: Das haben wir gemacht.

00:05:37: Die zweite Führung, die ich jetzt letzten Monat gemacht habe im Januar, das war, da ging es um Kond und Brot.

00:05:44: Da war es dann schon ein wenig historischer.

00:05:47: Und da haben wir die ganzen Konscheunen und die Mühlen thematisiert.

00:05:53: Es ist ja so, dass beispielsweise das Kinderzicht Zeughaus, vielleicht dann auch mal erklären, was es ist, eine Konscheune war, genauso wie die Jugendherberge in Dingelsblatt, eine Konscheune war im sechzehnten, siebzehnten Jahrhundert.

00:06:06: Und die Schranne haben uns angeschaut, das war ja der Konhandelsplatz, die Converse, wie man so will, Haus der Geschichte.

00:06:14: ganze Macht und wo auch das Korn verteilt wurde, was damit gemacht wurde in der Reichstadt.

00:06:19: Dann haben wir noch die Rossmühle angeschaut.

00:06:20: Das war die Notmühle, wo die mal war.

00:06:23: Wenn die richtige Stadtmühle zu wenig Wasser hatte, wo den Angriffsfall nicht malen konnte, haben wir in der Stadt die Rossmühle genommen, Rossmühle von Pferden.

00:06:34: Pferde haben dann den Müll den Müllstein bewegt und der Abschluss war dann die Stadtmühle Denkelspül, das Sommizil der Denkelspül der Gnabenkappele.

00:06:43: Da gab es dann noch ein paar kulinarische Happen und die Verantwortlichen haben dann auch eine Führung durch die Stadtmühle gemacht und der Löscher von Kamnern der Gnadenkapelle zugute, dann haben wir dreihundertfünfzig Euro zusammengebracht und das will ich zukünftig natürlich jetzt beibehalten.

00:06:59: Jetzt kommt noch eine dritte Führung aus dieser Reihe, die ist am zweiundzwanzigsten Februar um fünfzehn Uhr, beginnt am Schweinemarkt und da geht es um Plätze und Straßen.

00:07:09: Wie waren die Handelstraßen?

00:07:10: Denkelts bei die Plätze?

00:07:11: Welche Verwendung hatten sie?

00:07:14: Wie haben sie ausgesehen?

00:07:15: Was hat man draus gemacht?

00:07:17: Und es ist auch wirklich erstaunlich, wie sich das Stadtbild mit diesen ganzen Maßnahmen der letzten Jahre verändert hat.

00:07:26: Kann man sich am twinzenzehn Februar noch anmelden?

00:07:29: Und wenn ja, wo?

00:07:30: Also, man trifft sich einfach um fünfzehn Uhr am Schweinemarkt.

00:07:35: Man muss sich nicht anmelden.

00:07:38: Bisher waren es hundert Leute immer, hundert, hundert, zwanzig Leute.

00:07:41: Ich hab auch Mikrofonlautsprecher dabei.

00:07:43: Also ist eigentlich oben Ende, sag ich mal, fast.

00:07:49: Und als ja besonderen Abschluss gibt's das mal die Besichtigung der alten Buchhandlung Bauer.

00:07:58: Älteste Wurzhaus in Dingelsbühel.

00:08:01: Und da haben's tatsächlich oben ... im Dachboden einiges entdeckt.

00:08:05: Ich will jetzt nicht zu viel verraten, es gibt eine Führung, was tatsächlich aus dem XIV und XIV der Hundert noch stammt und was man mit diesen tollen Gebäude alles machen kann.

00:08:15: Und der Besitzer, der geerbt hat, der will das unbedingt erhalten und das ist noch nicht eine teure Angelegenheit und erlöst wird dann auch diesen Projekt dieses Mal zu Gute kommen.

00:08:26: Und wie gesagt keine Angst, das werden wir jetzt Ich weiß nicht, ob ich es jeden Monat schaffe, geplant ist es.

00:08:31: Jeden Monat ein anderes Thema wählen und auch einen anderen sozialen Zweck oder denkmal bautlichen Zweck, wenn wir dann das zuführen auf freiwilliger Basis.

00:08:43: Okay.

00:08:44: Gut, das war jetzt der Gästeführer und der Plene Hagendorf.

00:08:50: Wir haben jetzt immer die beiden gesprochen.

00:08:53: Du bist aber auch politisch engagiert.

00:08:58: Du bist aufgestellt auf dem siebzehnten Listenplatz der CSU.

00:09:02: Warum hast du das gemacht?

00:09:04: Du hast doch schon so viel zu tun.

00:09:06: Ja, wie du es ansprichst.

00:09:08: Ich bin ja seit achtunddreißig Jahren bei der Deutschen Telekom im Geschäftskundenvertrieb tätig.

00:09:14: Dieser Job füllt einen schon komplett aus.

00:09:16: Das ist richtig.

00:09:17: Die Stadtführungen.

00:09:19: Die waren der Ausgleich für diesen anstrengenden Job.

00:09:23: Allerdings muss ich sagen, aus privaten Gründen habe ich diesen Geschäftskundenvertrieb.

00:09:27: Bin ich zwar noch, aber nicht mehr im Außendienst, sondern im Innendienst, vom Homeoffice aus.

00:09:33: Und aufgrund der privaten Situation wird sich mein Leben jetzt auch ein bisschen verändern.

00:09:37: Die nächste Zeit, die nächsten Jahre.

00:09:40: Und ich hätte mich nicht aufstellen lassen, wenn ich nicht die Zeit dafür hätte.

00:09:45: Also auch in der Kommunalpolitik.

00:09:48: Aus meiner Sicht kann man die nicht betreiben, wenn man einen zwölf Stunden Tag in einem anstrengenden Job hat.

00:09:54: Und deswegen wird sich da was ändern.

00:09:56: Und ich bin jetzt bereit dafür, alles einzusetzen.

00:09:59: Und Dingelspül ist mir sehr, sehr wichtig.

00:10:02: Und unser Oberbürgermeister, Dr.

00:10:04: Christoph Hammer, der jetzt mittlerweile dreiundzwanzig Jahre im Amt ist, der hat eine Gegenkandidatin.

00:10:11: Und aus meiner Sicht muss der Dr.

00:10:13: Christoph Hammer bleiben.

00:10:15: Und da will ich mich einbringen.

00:10:17: für ihn, natürlich auch in erster Linie für die Stadt.

00:10:20: Okay, wenn man dich jetzt wählen möchte, was kann man von dir erwarten, außer das, was du jetzt schon gesagt hast, was hast du noch so für ein Herzblut, was hast du für ein Herzblut für die Wahl?

00:10:35: Dass ich für die Altstadt stehe, ich glaube das ist klar als Gästeführer, was ein Thema ist in Dingelsbüll, ist der Tourismus.

00:10:46: Man hört sehr oft, vor allem von Altstadtbewohnern, teilweise auch verständlich, dass sie am liebsten haben würden, dass es weniger Touristen sind.

00:10:55: Es wird ein bisschen zu viel.

00:10:57: Jetzt muss man ganz klar sagen, man wird den Tourismus in Dinkelspiel selbst, wenn man wollte, nicht einfach so stoppen können.

00:11:05: Wir haben eine Million Tagesgäste und über dreihunderttausend Übernachtungen.

00:11:10: Und wenn man den Tourismus ... eindämmen wollte, müsste man weniger Hotels haben, weniger Gastronomie.

00:11:17: Die Leute würden trotzdem kommen, würden aber dann auch das Geld nicht hier ausgeben, wenn man kann Einzelhandel mehr hätten.

00:11:24: Deshalb gehört alles zusammen.

00:11:25: Der Tourismus ist eigentlich der Motor von Denkelspül, auch wirtschaftlich.

00:11:30: Das ist immens an den Zahlen.

00:11:32: Und dann geht es darum, wie geht man mit dem Tourismus um?

00:11:37: Die Frage ist nicht, ob Tourismus ja oder nein.

00:11:39: Das kann man nicht aufhalten, wie gesagt, die Social-Midias, Instagram, Facebook.

00:11:45: Die bringen die Menschen zu uns.

00:11:47: Ich kann mich noch erinnern, wie die Umgehungsstraße diskutiert wurde, die jetzt dann hoffentlich endlich gebaut wird.

00:11:52: Freigabe ist da.

00:11:54: Da hieß es, oh, Umgehungsstraße.

00:11:57: Dann kommt ja keiner mehr zu uns.

00:11:59: Die fahren ja alle dran vorbei.

00:12:01: Fünfzehn Jahre später stellt sich das ganz anders dar.

00:12:05: Die Leute kommen ja gezielt nach den Gizbühlen.

00:12:08: Das heißt, so ändert sich das und die würden auch trotzdem kommen.

00:12:11: Deswegen müssen wir schauen, wie kriegen wir es hin, dass wir das verträglich und einigermaßen fair in die Altstadtbewohner in den Griff bekommen.

00:12:25: Okay.

00:12:27: Was wünschst du dir denn für Denkelsbühle als zukünftiger Kommunalpolitiker oder überhaupt als Mensch, der hier in Denkelsbühle lebt?

00:12:37: Denkelspül, man musste zu sagen, wir leben ja tatsächlich in einer Blase.

00:12:41: Das ist bloß aus meiner Sicht vielen Menschen, die hier leben, gar nicht so bewusst.

00:12:48: Ja, der Christoph von Schmied, berühmteste Denkelspüler, Dichter und Denker, der hat auch mal über die Denkelspüler gesagt, die tun sich schwer, über die eigene Stadtnauer drüber zu schauen und ganz so unrecht hat er nicht.

00:13:01: Wir Denkelspüle stehen alle für Denkelspül ein, darum ist vielleicht auch der Wahlkampf.

00:13:05: bisschen hitzig, jeder meint es gut mit der Stadt, das ist ganz klar, vor allem im Krankenhaus, das ist auch ein Thema, das erhalten werden muss.

00:13:13: Das ist aber ein ganz großes Ziel, wo wir alle zusammenhalten müssen, dass wir dieses Krankenhaus erhalten, was sowieso nicht einfach wird, aber aus meiner Sicht nur zu halten ist mit dem Oberbürgermeister Dr.

00:13:24: Christoph Hammer.

00:13:27: Wirtschaftlich gesehen steht Denkelspiel richtig, richtig gut da, wobei natürlich durch eine Rückzahlung eine Gewerbesteuer Jetzt auch eine kleine Delle entstanden ist, aber wenn man so hört, was schon wieder geplant ist, an Ansiedlungen von Unternehmen, wird mir nicht bange.

00:13:44: Und es ist jetzt zweiundzwanzig Jahre bald aufgegangen.

00:13:49: Und ich gehe davon aus, nach dieser kleinen Delle schaffen wir, dass wir Dinkelspül halten.

00:13:53: Und es ist mir wichtig, dass Dinkelspül ja nicht auch, vor allem in der Innenstadt, irgendwie tot ist.

00:14:00: Wenn man jetzt überlegt in den ganzen ... Landkreis, es funktionieren eigentlich nur noch zwei Städte.

00:14:07: Das ist Rodenburg und Dinkelspiel.

00:14:08: In den anderen Innenstädten ist es unheimlich schwer, die Tunzigen unheimlich schwer die Leute herzukriegen und das muss man erhalten.

00:14:15: Das geht nur mit einem Einzelhandel und mit der Industrie, außer noch mit der Wirtschaft, dass wir eben finanzstark sind und weiterhin Dingelsbeweihe entwickeln können.

00:14:25: Aber von Rotenburg weiß ich, von einem Interview mit einer Rotenburgerin, dass so Januar, Februar auch nichts los ist.

00:14:31: Ist das in Dingelsbeuel ähnlich?

00:14:34: Ja, also natürlich ist gastronomisch gesehen die Monate Januar, Februar die schlechtesten.

00:14:43: Bin ja auch mit den Nachtwächtern befreundet, weil mit einem und wer sagt jetzt, frag ich, wie viele Leute waren dabei?

00:14:51: ... sagt er ja.

00:14:52: Fünfzig Leute waren dabei.

00:14:54: Bei der Nachtwächterführung ... ... im Januar ... ... abends um einundzwanzig Uhr ... ... das ist schon erstaunlich.

00:15:01: Und ... ... auch Januar, Februar ... ... es reißt nicht ab ... ... mit uns mit den Besuchern.

00:15:07: Okay.

00:15:08: Bernd, was mich noch interessiert ... ... und auch unsere ... ... Hörerinnen und Hörer ... ... was trägst du denn?

00:15:13: ... Was trägst du nicht so bei, dass du Informationen und alles mögliche hast über Dingelsbühne, was du in der Kommunalpolitik auch einsetzen kannst?

00:15:23: Ja, das ist die berechtigte Frage, weil in unseren Wahlkampf, da hören wir immer bloß, ja, mir ist das wichtig, mir ist das wichtig, die Ortsteile ist mir wichtig, mir ist alles wichtig.

00:15:31: Ja, stimmt alles.

00:15:33: Aber was tut man?

00:15:34: Also was kann jeder Einzelne für sich und für die Stadt machen?

00:15:38: Ich habe da schon so meine Ideen.

00:15:39: Also gerade im medizinischen Bereich haben wir ja große Schwierigkeiten wie alle Kommunen oder alle am Land, dass man Ärzte herkriegt personal.

00:15:49: Also ich habe einen riesen Netzwerk aufgrund meiner Tätigkeit als Firmenberade.

00:15:57: Man muss schauen, dass man Ärzte wird so oder so schwierig, aber im medizinischen Bereich, je man anspricht, dass man da mehr Werte bekommt.

00:16:09: Ja, ich bin schon etwas dran.

00:16:10: Ich will es aber jetzt so nicht weiter ausführen.

00:16:12: Das ist schwierig.

00:16:14: Es ist jemand auf mich zugekommen, der hier was terapeutisches und unterstützend mit Hilfsmittel aufmachen möchte.

00:16:22: Und da bin ich jetzt schon dran, mit der Stadtverwaltung, mit der Wirtschaftsförderung passende Objekte zu finden.

00:16:31: Wenn ich was mache, versuche ich es richtig zu machen.

00:16:35: Mit Herzblut.

00:16:36: Und da bin ich jetzt schon überlegen.

00:16:38: Was kann ich tun, wo kriege ich vielleicht Menschen her, die uns weiterhelfen?

00:16:44: Ja, das ist so mein Medier.

00:16:46: Okay.

00:16:48: Indem ich mich schon, ja, aufgrund meiner Dätigkeit als Vertrieb bei der Deutschen Telekom, ich muss mich immer vorbereiten auf die Projekte, ich muss die Informationen zusammen tragen.

00:17:00: Das würde ich auch umgemünzt in die Kommunalpolitik.

00:17:03: Es gibt Themen, es gibt Anträge, man muss mit den Menschen reden.

00:17:08: die das edizieren, mit den Menschen, die betroffen sind.

00:17:10: Und dann ganz wichtig, aus meiner Sicht eine Entscheidung zu treffen, sich selber, nach bestem Wissen und Gewissen, ohne irgendwelche Eigeninteressen reinzuwerfen.

00:17:20: Weil das ist auch immer ein Thema, wenn man Stadtrat ist, Beziehungen schaden nur den, der keine hat, sagt man immer.

00:17:27: Aber das hat aus meiner Sicht in der Politik, wo es um die Menschen geht, nichts zu suchen.

00:17:32: Man muss wirklich nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden.

00:17:35: Und das ist so mein Credo.

00:17:38: Bernd, ich sage einfach mal Danke.

00:17:40: Das war ein super tolles Interview und ich wünsche dir für den achten März viel Glück und viel Stimmen, die dich wählen, dass du in den Stadtrat kommst und wir werden uns bestimmt nochmal wieder hören.

00:17:55: Und ich sage einfach mal ein herzliches Dankeschön.

00:17:59: Der ist auch schon unsere Abschlussmusik.

00:18:01: Danke, dass du im Studio warst und so ausführlich über deine Tätigkeiten, die du machst,

00:18:06: gesprochen hast.

00:18:07: Vielen Dank.

00:18:17: Ja und noch eins, liebe Hörerinnen und Hörer von Rund um den Hesselnberg.

00:18:22: Die nächste Ausgabe gibt es nächste Woche und da könnt ihr wieder mit dabei sein.

00:18:26: Einfach uns abonnieren.

00:18:28: Automatisch bekommen wir eine E-Mail, wo dann drauf steht, was wir nächste Woche machen oder wann wieder was online ist, was neues.

00:18:36: Also bis dann sage ich Tschüss und bis bald.

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